ANDREA PALUCH
„Alles für einen. Ruth Berlau“ – Eine literarische Spurensuche
Mit ihrer typisch klugen, unterhaltsamen Erzählweise entwirrt Paluch den Mythos Berlau: Sie zeigt eine temperamentvolle, widersprüchliche Persönlichkeit, die zwischen künstlerischer Freiheit, psychischen Abgründen und der toxischen Beziehung zu Brecht zerrieben wurde. Der Roman beginnt im Brecht-Haus in Dänemark, das Paluch selbst als Literaturresidenz erlebte, und spannt den Bogen von Berlaus frühem Abenteuergeist bis zu ihrem tragischen Scheitern an der Liebe.
„Alles für einen. Ruth Berlau“ ist mehr als eine Biografie – es ist eine Hommage an eine Frau, die ihr Leben zwischen Selbstbestimmung und Abhängigkeit lebte. Andrea Paluchs Lesung verspricht eine fesselnde Begegnung mit einer der faszinierendsten Figuren der Literaturgeschichte.